Metropolitan Cup Frankfurt

Metropolitan Cup Frankfurt

Eine Regatta mitten in Frankfurt
Von der Friedensbrücke, wo der Startpunkt ist, müssen die Kanuten eine große Runde über den Main zurücklegen. Flussaufwärts, bergwärts, wie die Wassersportler sagen, geht es zur Alten Brücke, zwischen Mainufer und Insel hindurch. Hinter der Insel müssen die Kanuten wenden, um dann zur Friedensbrücke zurückzukehren. Dann geht es noch in einer Schleife in Richtung Main-Neckar-Brücke und von dort ins Ziel.

Seit 2006 richtet der Frankfurter Kanu-Verein 1913 (FKV), einer der ältesten Kanuvereine in ganz Deutschland, den Main-Metropolitan-Cup aus.
Das Besondere des „MMC“ ist die große Anzahl an startenden Outrigger-Teams. Die ursprünglich aus der Südsee stammenden Auslegerkanus erfreuen sich weltweit immer größerer Beliebtheit bei Wassersportlern.
Nach zwei coronabedingten Absagen in Folge fand am 07.05.2022 endlich der 14. Main-Metropolitan-Cup (MMC) statt. Für Outrigger und Surfski gab es 2022 eine Neuerung: Der MMC wurde erstmalig als offene hessische Meisterschaft im Bereich Oceansport ausgetragen. Auf bewährter Strecke auf dem Main vor der Skyline Frankfurts starteten bei bestem Paddelwetter 40 Boote im OC1, 2, 4, 6, Kajak, Surfski und SUP. Einige Starter und Teams nahmen zum ersten Mal an dieser Regatta teil.

Aus unserer Outrigger – Trainingsgruppe haben sich 4 unerschrockene Paddler zusammengeschlossen, um am Metropolitan Cup in Frankfurt teilzunehmen.

 

Mit dem 4-er-Outrigger auf dem Drachenbootanhänger machten wir uns am frühen Morgen auf den Weg.

Im Outrigger-Clan des SKC paddelten fleissig Basilio Peccorino, Udo Vater, Dirk Rudnicki und Frank Auler. Susanne Rudnicki begleitete und versorgte unsere Mannschaft und auch Bella, der kleine liebe Hund von Susanne, fieberte natürlich mit.

Und dann ging es los zum Start.

 

Mit unserem schweren 4-er Outrigger hatten wir natürlich gegen die 6-er – Renn-Outrigger keine Chance.
Aber wir haben es geschafft; wir sind die 15 km bis ins Ziel gepaddelt.

Wir haben uns die Anerkennung des Veranstalters und der anderen Teilnehmer erpaddelt.
Mit einem Boot, das eigentlich für das Meer gebaut ist, hat sich noch keiner getraut, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Ich bedanke mich bei der Mannschaft inclusive Begleitung für das wunderbare Erlebnis und das Klasse-Rennen.

Frank Auler – Drachenboot-/Outriggerwart

Freigabe Drachenboot Training

Der Vorstand gibt ab Freitag, 11.06.2021 das Drachenboottraining nach den Vorgaben des LSVS und der aktuellen saarländischen Coronaverordnung vom 02.06.2021 frei.

Des Weiteren ist das Training für alle Nicht Kadertrainierenden im Kraftraum wieder zulässig nach den Vorgaben Kontaktfreier Sport im Innenbereich des LSVS bzw. der saarl. Verordnung vom 02.06.21

Unser Hygienekonzept ist auf die neuesten Gegebenheiten angepasst (Modellampel grün), dieses ist zusammen mit den Infos vom LSVS am Bootshaus ausgehängt.

Link zu : Corona Konzept SKC

Link zu : Corona was ist im Sport erlaubt

SUP beim Saarspektakel

SUP beim Saarspektakel

Stand Up Paddling für Jedermann

Im Programm des SAAR-SPEKTAKEL gibt es auch in diesem Jahr wieder das kostenfreie Stand Up Paddling für Jedermann.

Einfach am Stand von erlebnispunkte (im Fischerdorf, Richtung Bismarkbrücke) vorbeikommen, einschreiben und Spaß haben.

 

 

4er SUP Rennen

Erstmals in diesem Jahr finden zusätzlich zu den Drachenbootrennen auch 4er SUP Rennen statt.

Melden Sie jetzt eine 4er Mannschaft an und Sie haben die Chance kostenlos beim 4er SUP Rennen beim Saar-Spektakel teilzunehmen.
Eine Alterbeschränkung gibt es nicht! Das heißt auch Kinder, Jugendliche und somit auch Familien dürfen mitfahren.

Beim Rennen wird die „übliche“ Rennstrecke des Saar-Spektakel von ca. 220m gefahren.

Grobes vorläufiges Zeitfenster für die SUP Rennen ist Samstag zwischen 14:00 und 19:00 Uhr und Sonntag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr. Ein genauer Rennplan wird selbstverständlich noch vor den Rennen bekannt gegeben.

Die SUP Rennen kollidieren zeitlich nicht mit den Drachenbootrennen. Es ist möglich an beiden Rennformen gleichzeitig teilzunehmen.

ICF Drachenboot WM 2018

ICF Drachenboot WM 2018

„Go to Atlanta“ –  ICF Drachenboot WM 2018

(Autorin : Claudia)

Unter diesem Motto standen seit Oktober vergangen Jahres für die Bewerber die Vorbereitungen zur Drachenboot-Weltmeisterschaft in Gainesville, Georgia USA, welche vom 12. – 16. September 2018 am Lake Lanier Olympia Park ausgetragen wurden.

Nach monatelangen individuellen Trainingseinheiten, Sichtungsterminen und Tests in Allgemeinathletik, Outrigger sowie Drachenboot-Einzelbankfahren war die erste Hürde genommen und die Qualifikation und damit Nominierung für die DKV- Nationalmannschaft  geschafft.

Als einzige Saarländerin durfte man weder Kosten noch Reisestrapazen scheuen, um die gemeinsamen Trainingslager in Neubrandenburg, Berlin, Hamburg, Duisburg oder gerne auch mal Wiesbaden-Schierstein zu absolvieren, schließlich müssen die einzelnen Sportlerinnen aus verschiedensten Vereinen zueinander finden und zu einem Team zusammenwachsen.

Ich hatte mich für die Klasse“ Damen Masters“ beworben und wurde schließlich sowohl für das 20-Sitzer- als auch das 10-Sitzer-Drachenboot  der Ü40-Damen akkreditiert.

So ging es dann am 8. September als Mitglied der knapp 130-köpfigen (und damit größten!) deutschen Delegation in die USA, wo allen Sportlern, die das Glück hatten, tatsächlich ein Einreisevisum erhalten zu haben, ein sehr herzlicher Empfang an der Olympiastrecke von 1996 nahe Atlanta bereitet wurde.

Die Vorfreude auf spannende Wettkämpfe wurde jedoch erheblich getrübt, als sich in den kommenden Tagen herausstellte, dass von ursprünglich knapp 20 Nationen, einige wegen Visa-Problemen entweder aus ihren Herkunftsländern nicht ausreisen durften oder ihnen ganz oder teilweise die Einreise in die USA verwehrt wurde. So meldeten z.B. bedeutende Nationen wie Russland oder Korea ganz ab, andere konnten nur mit dezimierter Delegation einzelne Wettkämpfe bestreiten, wie z.B. Ungarn, Armenien oder die Ukraine (die lediglich in der Männerklasse startfähig waren und zwar –auf Antrag- mit einer Paddlerin!!!).

Nach 4 anstrengenden Wettkampftagen bei schwül-heißem Südstaatenklima (und ohne Auswirkungen durch Hurrikan Florence) konnten die DKV-Drachenbootsportler in den verschiedenen Startklassen auf eine sehr erfolgreiche Bilanz blicken und gewannen neben der Damen-Gesamtwertung auch die Nationenwertung der WM.

Kräftig dazu beigetragen haben auch die 3 Goldmedaillen, welche ich mit „meinen Mädels“ auf den Strecken  200, 500 und 2000m im Großboot sowie nochmals 3 Silberne auf gleichen Strecken im Kleinboot erpaddeln konnte.