Corona Information

Einschränkungen für unseren Kanusport im Saarland ergeben sich aus
der neuen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 02. Mai 2020.Damit dürfte ein Teil der Diskussion der letzten Tage zur Nutzung von
Booten, die in den Bootshäusern gelagert sind, erledigt sein.


Folgendes ist dabei von Bedeutung

  1. Sporthallen, Schwimmbäder und somit auch Lehrschwimmbecken bleiben weiter geschlossen.

 

  1. Vereinsräume bleiben ebenfalls weiter geschlossen.

 

  1. Für die Nutzung der Freisportanlagen gelten im einzelnen folgende Regelungen:
  2. Trainings –  keine Wettkämpfe –  sind allein oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen (inklusive Trainer) möglich.
    Aus hiesiger Sicht können, da die Verordnung von „Gruppen“ in Mehrzahl spricht,  auch mehrere klar voneinander abgegrenzte Gruppen unter Beachtung des Abstandsgebots auf einer Freisportanlage trainieren.
  3. Dabei ist das Abstandsgebot (mind. 1,50 m) innerhalb der Gruppen einzuhalten, ebenso natürlich die Husten- und Niesenetikette
  4. Die Trainings erfolgen berührungsfrei, somit sind auch keine Hilfestellungen oder wettkampforientierte Trainingsformen möglich
  5. Sofern Sportgeräte benutzt werden sind Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen einzuhalten; dies gilt insbesondere bei gemeinschaftlicher Nutzung
  6. e.      Umkleiden und Duschen sind geschlossen; d.h. die Teilnehmer ziehen sich bitte am besten schon zu Hause entsprechend an und fahren auch in Sportkleidung wieder zurück.
    WCs können nur geöffnet werden, wenn sie gesondert zugänglich sind!
    Teilweise verfügen die Sportanlagen über außenliegende WCs, so dass dies unproblematisch ist.
    Es wird allerdings auch eine Reihe von Sportanlagen geben, wo dies auf Grund der baulichen Situation nicht möglich ist. Dort ist leider kein Zugang zu den WCs dann möglich!

  7. f.        Gastronomiebereiche, Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume sind geschlossen. Ein Zutritt ist nur zum ein- bzw. ausräumen der zwingend benötigten Sportgeräte möglich, soweit diese nicht ohnehin in gesonderten Geräteschuppen eingestellt sind.
  8. Vulnerable Personengruppen dürfen durch die Aufnahme des Trainingsbetriebs nicht gefährdet werden.

 

 

  1. Zuschauer sind nicht zulässig – die Verordnung trifft leider keine Aussage darüber, wie z.B. mit Eltern/Begleitpersonen  bei Kindertrainings umgegangen wird. Bis zu einer gegenteiligen Aussage gehe ich davon aus, dass Eltern/Begleitpersonen keine Zuschauer sind – das Abstandsgebot ist einzuhalten

 

  1. Beim Zugang zu den Sportanlagen sind Warteschlangen zu vermeiden, bzw. sind geeignete organisatorische Maßnahmen zu treffen, sofern dies überhaupt ein Problem sein sollte.

Jahreshauptversammlung abgesagt

Liebe Kanutinnen und Kanuten,

 

aufgrund der momentanen Situation wegen des Coranavirus und besorgter Anrufe von Mitgliedern wird die Jahreshauptversammlung des SKC am Freitag, 13. März, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Es handelt sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es liegt derzeit weder ein Fall vor noch besteht der Verdacht bei irgendeinem Mitglied.

Der Vorstand bleibt bis auf Weiteres geschäftsführend im Amt. Einen neuen Termin werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Ein weiterer Hinweis für unsere Kanuten, die gerne in Frankreich auf Wildwasser unterwegs sind. Die Behörden in Baden-Württemberg drängen darauf, das südliche Elsass als Hochrisikogebiet für Coronaerkrankungen zu erklären. Das Département Haut-Rhin gilt als die am stärksten betroffene Region Frankreichs. Wir bitten euch, das bei eventuellen Fahrten zu beachten.

Das Anpaddeln haben wir aus Hochwassergründen ebenfalls abgesagt und werden es zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

 

Ich hoffe auf euer Verständnis.

 

Mit sportlichen Grüßen

Armin

SUP beim Saarspektakel

SUP beim Saarspektakel

Stand Up Paddling für Jedermann

Im Programm des SAAR-SPEKTAKEL gibt es auch in diesem Jahr wieder das kostenfreie Stand Up Paddling für Jedermann.

Einfach am Stand von erlebnispunkte (im Fischerdorf, Richtung Bismarkbrücke) vorbeikommen, einschreiben und Spaß haben.

 

 

4er SUP Rennen

Erstmals in diesem Jahr finden zusätzlich zu den Drachenbootrennen auch 4er SUP Rennen statt.

Melden Sie jetzt eine 4er Mannschaft an und Sie haben die Chance kostenlos beim 4er SUP Rennen beim Saar-Spektakel teilzunehmen.
Eine Alterbeschränkung gibt es nicht! Das heißt auch Kinder, Jugendliche und somit auch Familien dürfen mitfahren.

Beim Rennen wird die „übliche“ Rennstrecke des Saar-Spektakel von ca. 220m gefahren.

Grobes vorläufiges Zeitfenster für die SUP Rennen ist Samstag zwischen 14:00 und 19:00 Uhr und Sonntag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr. Ein genauer Rennplan wird selbstverständlich noch vor den Rennen bekannt gegeben.

Die SUP Rennen kollidieren zeitlich nicht mit den Drachenbootrennen. Es ist möglich an beiden Rennformen gleichzeitig teilzunehmen.

ICF Drachenboot WM 2018

ICF Drachenboot WM 2018

„Go to Atlanta“ –  ICF Drachenboot WM 2018

(Autorin : Claudia)

Unter diesem Motto standen seit Oktober vergangen Jahres für die Bewerber die Vorbereitungen zur Drachenboot-Weltmeisterschaft in Gainesville, Georgia USA, welche vom 12. – 16. September 2018 am Lake Lanier Olympia Park ausgetragen wurden.

Nach monatelangen individuellen Trainingseinheiten, Sichtungsterminen und Tests in Allgemeinathletik, Outrigger sowie Drachenboot-Einzelbankfahren war die erste Hürde genommen und die Qualifikation und damit Nominierung für die DKV- Nationalmannschaft  geschafft.

Als einzige Saarländerin durfte man weder Kosten noch Reisestrapazen scheuen, um die gemeinsamen Trainingslager in Neubrandenburg, Berlin, Hamburg, Duisburg oder gerne auch mal Wiesbaden-Schierstein zu absolvieren, schließlich müssen die einzelnen Sportlerinnen aus verschiedensten Vereinen zueinander finden und zu einem Team zusammenwachsen.

Ich hatte mich für die Klasse“ Damen Masters“ beworben und wurde schließlich sowohl für das 20-Sitzer- als auch das 10-Sitzer-Drachenboot  der Ü40-Damen akkreditiert.

So ging es dann am 8. September als Mitglied der knapp 130-köpfigen (und damit größten!) deutschen Delegation in die USA, wo allen Sportlern, die das Glück hatten, tatsächlich ein Einreisevisum erhalten zu haben, ein sehr herzlicher Empfang an der Olympiastrecke von 1996 nahe Atlanta bereitet wurde.

Die Vorfreude auf spannende Wettkämpfe wurde jedoch erheblich getrübt, als sich in den kommenden Tagen herausstellte, dass von ursprünglich knapp 20 Nationen, einige wegen Visa-Problemen entweder aus ihren Herkunftsländern nicht ausreisen durften oder ihnen ganz oder teilweise die Einreise in die USA verwehrt wurde. So meldeten z.B. bedeutende Nationen wie Russland oder Korea ganz ab, andere konnten nur mit dezimierter Delegation einzelne Wettkämpfe bestreiten, wie z.B. Ungarn, Armenien oder die Ukraine (die lediglich in der Männerklasse startfähig waren und zwar –auf Antrag- mit einer Paddlerin!!!).

Nach 4 anstrengenden Wettkampftagen bei schwül-heißem Südstaatenklima (und ohne Auswirkungen durch Hurrikan Florence) konnten die DKV-Drachenbootsportler in den verschiedenen Startklassen auf eine sehr erfolgreiche Bilanz blicken und gewannen neben der Damen-Gesamtwertung auch die Nationenwertung der WM.

Kräftig dazu beigetragen haben auch die 3 Goldmedaillen, welche ich mit „meinen Mädels“ auf den Strecken  200, 500 und 2000m im Großboot sowie nochmals 3 Silberne auf gleichen Strecken im Kleinboot erpaddeln konnte.

 

Einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze für Saarbrücker Drachenbootfahrer bei Weltmeisterschaft in Italien

Einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze für Saarbrücker Drachenbootfahrer bei Weltmeisterschaft in Italien

Herausragender Erfolg für die Drachenbootfahrer aus Saarbrücken: Bei der Weltmeisterschaft in Mailand Ende August/ Anfang September gab es reichlich Edelmetall. Mit einer Gold-, zwei Silber- und drei Bronze-Medaillen im Gepäck kehrten die vier WM-Teilnehmer des SKC Saarbrücker Kanu-Clubs zurück. Den Weltmeistertitel in der Klasse Master Mix über 500 Meter sicherten sich Claudia Röder und Joachim Weisang, der als rechter Schlagmann das deutsche Team zum Sieg führte. Sie ließen im Finale die hocheingeschätzten Boote aus Italien, Ungarn und Kanada hinter sich. Zuvor wurden bereits die Mannschaften aus Frankreich und den USA geschlagen. Im 200 und 2.000 Meter Finale erreichte das deutsche Team mit Röder und Weisang jeweils den zweiten Platz hinter den starken Teams aus Ungarn.
Drei Bronzemedaillen sicherte sich im Master Männer-Boot für 200, 500 und 2.000 Meter das deutsche Team mit den Saarbrücker Drachenbootfahrern Udo Vater und Basilio Pecorino hinter den Mannschaften Ungarn und Russland. Im Vorfeld der WM hatten sich die saarländischen Sportler bei Tests für den Kader der Masters-Nationalmannschaft des Deutschen Kanuverbandes (DKV) qualifiziert.

 

 

Holten bei der Drachenboot-Weltmeisterschaft in Italien Edelmetall ins Saarland: Joachim Weising und Claudia Röder (vorne) sowie Basilio Pecorino und Udo Vater