Nikolauspaddeln am SKC

Nach dem Erfolg im letzten Jahr, gibt es auch dieses Jahr wieder ein Nikolauspaddeln für Jedermann.

Termin 06.12.2022

Start 16.00 Uhr Bootshaus des SKC.

Wir fahren durch die Stadt Saarbrücken bis ungefähr zur Kongresshalle und dann wieder zurück.

Wer länger paddeln möchte, oder von einem anderen Ort aus starten möchte und uns dann dort treffen möchte. Natürlich gerne.

Alle Spielarten von Wasserfahrzeugen sind erlaubt und gewünscht.

Zurück am SKC wird es dann Glühwein und Kuchen geben, sponsered bei erlebnispunkte.de

 

Bitte den Termin an alle Interessierten weiterleiten.

Martin Lang

Wanderfahrt Hochrhein

Wanderfahrt Hochrhein

Vereinsfahrt vom 1.10.- 5.10.2022 an den Hochrhein

 

Es war Regen angekündigt, viel Regen. Nass und ungemütlich. Und doch machten sich 10 unerschrockene Wanderfahrer auf den Weg nach Schwörstadt zum WSV, dem Standplatz und Ausgangspunkt unserer Touren direkt am Rhein.

 

 

 

Samstags ging`s dann los, von Murg nach Schwörstadt. Alle überrascht, noch kein Regen, die Tour war wunderschön durch den ursprünglichen Rhein, keine Schifffahrt, keine Ruderer, sogar auf den Staustufen wurden wir mit Wägelchen auf die andere Seite gefahren. Leider hatten wir in der letzten Stunde dann doch noch etwas Regen abbekommen. Am nächsten Morgen dann Dauerregen, trotzdem fuhren wir los zu unserer Tour von Waldshut bis nach Laufenburg. Bis um die Mittagszeit kurvten wir darum um eine geeignete Einstiegsstelle zu finden, entweder war kein Zugang zum Wasser da oder zu steil oder ein Steg für Motorboote mit 2 Meter Höhe. Dann endlich die geeignete Stelle, sogar mit Rampe und -wenn Engel reisen- plötzlich blauer Himmel, Sonnenschein.

Tags drauf vom Rheinfallbecken, ein sehr imposanter Startpunkt, etwas Besonderes direkt hinter dem Rheinfall einzusteigen, bis nach Rüdlingen. Das Wetter immer besser, blauer Himmel Sonnenschein

Dienstags dann die Tour von Hohentengen bis Waldshut mit oje, Gefahr, dem Koblenzer Laufen, eine ca. 400m lange Schwallstrecke, die uns von den alten Hasen als Todeszone angepriesen wurde und den ein oder anderen Teilnehmern in Angst und Schrecken versetzte. Zum Glück hatte der Rhein viel Wasser, die Wellen waren nur niedrig und gefühlt war man da in 2 min durchgerast. Alles gut, jedem hat`s Spaß gemacht.

Am letzten Tag gingen dann bei bestem Wetter die Rentner auf die Reuss von Bremgarten bis Mülligen. Die arbeitende Bevölkerung war schon abgereist. Die Einsatzstelle in Bremgarten bot einen einfachen Einstieg an einem Sandstrand. Alle ab ins Wasser. Aber was war das: Norbert hatte die Baumgruppe 30 m unterhalb nicht realisiert und die sehr starke Strömung unterschätzt. Wir waren noch nicht alle im Wasser und da kamen schon die Hilferufe.

Mit der Hilfe von Peter und eines Baumstupfs am Ufer war die Entleerung des Bootes schnell erledigt. Peter hat Norbert dann gebebeten in Zukunft nur noch an solchen bergefreundlichen Stellen ins Wasser zu fallen.

Danach ging es schon nach wenigen Metern in sehr flotter Fahrt über der „Flusswelle Bremgarten“, ein beliebter Spot für Kanuten und Surfer. Nach zwei Stunden Genusspaddeln bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir dann die Aussetzstelle in Mülligen.

Alles in allem war das mal wieder eine schöne Tour der Wanderfahrer.

Drachenbootregatta beim SKC

Drachenbootregatta beim SKC

Saarbrücker Kanu-Club startet  Drachenboot-Regatta auf der Saar

Am 24. September dieses Jahres startet der SKC Saarbrücker Kanu-Club e. V. eine Herbst-Regatta für Drachenboote auf der Saar. Auf dem Programm stehen 250 Meter Sprintrennen und ein 2.000 Meter Verfolgungsrennen. Die Rennen finden statt zwischen der Steganlage des SKC, in der Höhe des Bootshauses in der Elsässer Straße 2 in Saarbrücken und dem Kulturbiergarten an der Römerbrücke. Zugelassen für die Rennen sind die beiden Klassen 5-Bank-Boote mit mindestens zwei Paddlerinnen an Bord und 10-Bank-Boote mit mindestens vier Paddlerinnen. Der Startschuss für das erste Rennen erfolgt um 14.30 Uhr, die Siegerehrung findet um 19.30 direkt am Bootshaus des Saarbrücker Kanu-Clubs statt. Für das leibliche Wohl ist an diesem Regattatag bestens gesorgt. Über zehn Teams haben bereits zugesagt. Der SKC würde sich über weitere teilnehmende Drachenbootteams freuen, zumal seit der Corona-Krise viele Drachenbootrennen wie beim SaarSpektakel der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen sind.

Erfolgreiches deutsch-französisches Kanu-Slalom-Wochenende

Erfolgreiches deutsch-französisches Kanu-Slalom-Wochenende

Die starken Frauen aus dem Saarland: Luisa Buerner (Merzig), Franziska Granzow (Saarbrücken) und Sophie Staudt (Saarbrücken).

Drei Kanu-Slalom-Wettbewerbe standen am ersten September-Wochenende am Saarwehr in Grosbliederstroff/ Kleinblittersdorf auf dem Programm: Die Offene Kanu-Slalom-Meisterschaft mit über 80 Slalomspezialisten aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und dem benachbarten Lothringen sowie die neue olympische Disziplin Kanu-Slalom extrem gingen am Samstag über die Bühne. Am Sonntag folgte die französische Departementsmeisterschaft mit sieben Vereinen aus Moselle. Obwohl die niedrigen Wasserstände an der Saar im Sommer keine allzu guten Trainingsbedingungen zuließen, konnten sich die Ergebnisse im Kajak 1 und Canadier 1 der verschiedenen Altersklassen sehen lassen.

Im klassischen Slalom ließen die Favoritinnen nichts anbrennen: Die Slalom-Spezialistin Franziska Granzow vom SKC Saarbrücker Kanu-Club verteidigte in der Damen-Leistungsklasse im Kajak 1 souverän ihren Saarlandmeistertitel vor Luisa Bürner vom KCM Merzig und Sophie Staudt vom SKC. Im Canadier 1 gewann Louisa Bürner vor den beiden Saarbrücker Starterinnen Staudt und Granzow.
Bürner, Granzow, Staudt hieß auch die Reihenfolge beim abendlichen Kanu-Slalom extrem.
Noah Spratte aus Merzig gewann bei den Schülern A im Canadier 1. Den Saarlandmeistertitel bei der männlichen Jugend im Kajak 1 sicherte sich Victor Scheffzek, der für Saarbrücken an den Start ging. Nils Jakobs vom KC Merzig war im Kajak 1 der männlichen Junioren bester Saarländer. Bei den Jüngsten ab sechs Jahren in der Klasse männliche Schüler C holte sich Dawid Lohmann aus Saarbrücken den Saarlandmeistertitel im Kajak 1.
Auch die Mannschaften im Team mit jeweils drei Kanuten zeigten am Nachmittag ihre ganze Klasse: Die Herrenmannschaft im Kajak 1 mit Blees, Lohmann, Seyler wurde Saarlandmeister; bei den Junioren sicherte sich das Team Jakobs, Adler, Scheffzek den Titel. Bei den Damen siegte erwartungsgemäß sowohl im Canadier 1 als auch im Kajak 1 das Team Granzow, Bürner, Staudt.

Kanu-Slalom extrem im Trend
Das Highlight des Tages war am späten Nachmittag der Wettbewerb Kanu-Slalom extrem: Während beim „klassischen“ Kanu-Slalom in zwei Läufen ca. 20 Tore möglichst ohne Stangenberührung schnellstmöglich durchfahren werden müssen, sind die Regeln beim Slalom Extrem andere. Von einer Rampe starten vier Kanuten in einem Wildwasserboot gleichzeitig, von denen sich immer die beiden ersten für die nächste Runde im K.O.-System qualifizieren. Die vorgegebene Strecke wird mit großen Barken abgesteckt, eine Eskimorolle gehört zum Pflichtprogramm, schieben Boot an Boot ist erlaubt, um sich eine bessere Ausgangsposition zu ergattern. Die Startreihenfolge wird zuvor in der Qualifikation ermittelt. Diese ganz im Trend liegende Disziplin im Kanusport, die 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris erstmalig dabei ist, spricht vor allem junge Menschen an und kombiniert Technik, Disziplin und Spaß. Zudem ist sie für Zuschauer attraktiv, da von vier Fahrern immer nur die beiden besten weiterkommen.
Gewonnen hat den Wettbewerb bei den Herren Daniel Hoffeld aus Merzig vor Christian Rehberg aus Bad Kreuznach, Thomas Tessier vom Val de Sarre und Nils Jakobs aus Merzig.

Veranstalter der Offenen Saarlandmeisterschaften ist der Saarländische Kanu-Bund e. V.; organisiert werden alle Wettbewerbe vom SKC Saarbrücker Kanu-Club e. V. und dem französischen Partnerverein Val de Sarre aus Grosbliederstroff. Beide Vereine kooperieren bereits seit vielen Jahren und organisieren Veranstaltungen und Meisterschaften grenzüberschreitend gemeinsam. So sind beispielsweise die Kanuten der Leistungsklasse in beiden Vereinen und damit in Frankreich und Deutschland startberechtigt. Auch die Gemeinde Grosbliederstroff hilft seit vielen Jahren den beiden ausrichtenden Vereinen in der Logistik, Infrastruktur sowie mit Übernachtungsmöglichkeiten